Rezension ‚Blackout‘

„Es ist leichter, was Negatives zu glauben als was Positives.“

Titel: Blackout – Liebe leuchtet auch im Dunkeln
Autorinnen: Dhonielle Clayton, Tiffany D. Jackson, Nic Stone, Angie Thomas, Ashley Woodfolk & Nicola Yoon
Verlag: cbj Verlag
Erscheinungstermin: 19.07.2021
Seitenanzahl: 304

Ich danke dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Klappentext

Eine Stadt. Ein Abend. Sechsmal die Chance auf die große Liebe.
New York. Eine Hitzewelle legt die Stadt lahm und während Manhattan in Dunkelheit versinkt, kommen überraschende Wahrheiten ans Licht, aus Freundschaft entsteht Liebe und alles scheint plötzlich möglich: 1. Ein Ex-Pärchen tut sich zusammen, um von Manhattan nach Brooklyn zu gelangen. 2. Zwei Mädchen auf der Suche nach einem Foto finden etwas ganz Anderes. 3. Zwei Highschool-Jungs stecken in der U-Bahn fest und stellen sich ihren Gefühlen. 4. Zwei beste Freunde reden sich in der New York Public Library die Köpfe heiß über die Liebe. 5. Drei Teens unterwegs auf Klassenfahrt in New York – das Liebesdreieck ist vorprogrammiert. 6. Zwei Fremde kommen sich näher bei einer hitzigen Diskussion über Identität und Liebe.

Meine Meinung zum Buch

Das Cover ist einerseits super schlicht, sticht durch die bunte Schrift aber komplett ins Auge und macht neugierig. 
Der Schreibstil der Autorinnen hat sich sofort richtig angefühlt. Bereits ab der ersten Seite war ich gefangen und habe jede einzelne Geschichte unglaublich genossen. Die Umgangssprache war super zu lesen und war absolut authentisch.
Besonders gut hat mir gefallen, dass fast jedes Paar auf das selbe Ziel hinsteuert und sich so am Ende ein großes Bild ergibt. Jede Geschichte ist so anders, bunt und voller Gefühl. Es geht um die wichtigen Fragen im Leben, um Zukunftsängste und auch um Selbstfindung. All das wird in Süßen Kurzgeschichten mit sehr liebenswerten Charakteren verpackt. Die Geschichte von Tammi und Kareem zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und hat von allen Stories die meiste Präsenz. Dort gab es meiner Meinung nach aber auch am meisten zu erzählen. Alle Charaktere haben auf die ein oder andere Weise zusammengehört und das hat das Gesamtpaket noch runder gemacht.
Jede Geschichte ist eigentlich ein Anfang von etwas neuem oder einer zweiten Chance. Auch die aufgegriffenen Themen wurden sehr gut ausgearbeitet und waren absolut nachvollziehbar.
Was ich leider schade fand, was aber keine Kritik ist da es sich ja um Kurzgeschichten handelt, war dass einige Geschichten sehr schnell geendet haben bzw man einfach direkt weiterlesen wollte. Besonders die Geschichte von Tremaine und JJ hätte ruhig noch weitergehen können. Oder von Grace und Seymour. 
Die Geschichten waren für mich persönlich in einigen Bereichen eine echte Bereicherung und haben mir viel Material zum nachdenken gegeben.

Fazit

Eine wunderschöne Sammlung liebenswerter Kurzgeschichten voller Diversität und Leben. Man findet Zitate die einem zum nachdenken anregen, genießt die Seiten und fühlt sich direkt wohl. Ganz klare Leseempfehlung!

Bewertung: 4.5 von 5.

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